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Ifo-Institut: Lohnlücke Ost strukturell bedingt
Berlin. In den ostdeutschen Flächenländern liegt das Lohnniveau 33 Jahre nach dem Anschluss etwa 15 Prozent unter dem im Westen. Das Ifo-Institut hat das nun auf »Unterschiede in der Wirtschaftsstruktur« zurückgeführt. Etwa zwei Drittel der Lohnlücke ließen sich damit erklären, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Untersuchung. »Viele Menschen im Osten arbeiten in typischen Niedriglohnbranchen«, hieß es bei der Vorstellung der Ergebnisse, »gut bezahlende Großunternehmen aus der Industrie sind hier kaum vertreten«. Deshalb seien etwa Forderungen nach einer »höheren Tarifbindung der Betriebe« bei der Angleichung »wenig hilfreich«. (Reuters/jW)
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