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Bildungsstudie: Weniger Deutsch, mehr Youtube
Berlin. Jeder dritte Neuntklässler scheitert im Fach Deutsch an den Mindestanforderungen für den mittleren Schulabschluss, besagt die IQB-Bildungsstudie, die am Freitag zum Abschluss der Kultusministerkonferenz in Berlin vorgelegt wurde. Beim Lesen scheitern 33 Prozent, beim Zuhören 34 Prozent, bei der Rechtschreibung sind es 22 Prozent. Die Anteile sind seit 2015 um neun bis 16 Prozentpunkte gestiegen. Das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) nannte den Trend »in hohem Maße besorgniserregend«. Eine »erfreuliche« Verbesserung der Englischkenntnisse führte das IQB auf die wachsende Bedeutung »außerschulischer Lerngelegenheiten« bei Tik Tok oder Youtube zurück. Mit Verweis auf die weiterhin verschärfte Abhängigkeit der Leistungen vom sozioökonomischen Hintergrund der Familien sprach die Gewerkschaft GEW von einem »Fehler im System«. (dpa/jW)
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