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DR Kongo: Kritik an Rohstoffabbau

Kinshasa. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht Gewalt und Zwangsvertreibungen beim Abbau von Kobalt- und Kupfererz in der Demokratischen Republik (DR) Kongo angeprangert. Rohstoffe aus der DR Kongo spielten eine zentrale Rolle bei der Energiewende. Doch deren Förderung führe in dem Land »zu rechtswidrigen Zwangsräumungen, Brandstiftung, Misshandlungen und sexualisierter Gewalt durch Sicherheitskräfte«. Bergbauunternehmen und staatliche Behörden sollten unabhängige Untersuchungen einleiten und Betroffene entschädigen. Als Beispiel wird die Stadt Kolwezi in der Provinz Lualaba genannt: In einem Stadtteil seien rund 39.000 Menschen von der Zerstörung ihres Viertels betroffen, seit ein riesiger Kupfer- und Kobalterztagebau 2015 den Betrieb wiederaufgenommen habe. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.09.2023, Seite 7, Ausland

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