Zum Inhalt der Seite

Pistorius: 20 Milliarden Euro für Artilleriemunition

Berlin. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat Milliardenausgaben zur Beschaffung neuer Artilleriemunition angekündigt. »Bis 2031 müssen und wollen wir deutlich über 20 Milliarden Euro in Munition investieren«, sagte der Minister gegenüber dem Spiegel, wie das Blatt online am Montag berichtete. Die »nachhaltige Beschaffung« von Geschossen habe »oberste Priorität«. Erste Lieferungen von jeweils 20.000 Geschossen würden für dieses und kommendes Jahr erwartet. Die Regierung werde »noch weitere Vorhaben umsetzen«, kündigte Pistorius an. Insgesamt wolle er in diesem Jahr eine Milliarde Euro für Munition ausgeben. Die Bundesregierung werde 2023 weitere Vorlagen im Umfang von 25 Millionen Euro dem Haushaltsausschuss des Bundestages vorlegen, erklärte ein Ministeriumssprecherin am Montag auf jW-Anfrage. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2023, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!