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Ostdeutsche verdienen 13.000 Euro weniger

Berlin. Die Lohnlücke zwischen Ost und Westen hat sich im vergangenen Jahr vertieft. Wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes auf Anfrage der Bundestagsfraktion von Die Linke hervorgeht, ­verdienten Ostdeutsche 2022 im Schnitt rund 13.000 Euro im Jahr weniger als Westdeutsche – nach 12.173 Euro im Vorjahr. Die Zahlen lagen am Dienstag den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vor. Das Jahresbrutto von Vollzeitbeschäftigten lag im Westen demnach im Schnitt bei 58.085 Euro, im Osten bei 45.070 Euro. Die ­Zunahme ­ergebe sich insbesondere durch Sonderzahlungen, von diesen hätten Beschäftigte im Westen stärker profitiert, hieß es. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 19.07.2023, Seite 5, Inland

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