-
24.06.2023
- → Inland
Viessmann-Verkauf an US-Konzern abgenickt
Berlin. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat keine Einwände gegen den Verkauf des Wärmepumpengeschäfts von Viessmann an den US-Konzern Carrier Global. Wie dpa am Freitag berichtete, erteilte das Ministerium nach einer Investitionsprüfung eine sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung. Voraussetzung sei die Einhaltung vereinbarter Klauseln zur Standortsicherung. Der hessische Heizungsbauer will seine Klimasparte für zwölf Milliarden Euro an den US-Konkurrenten verkaufen. Betriebsbedingte Kündigungen sollen für drei Jahre ausgeschlossen, wichtige Standorte für fünf Jahre gesichert sein. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!