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Schutz von Zivilisten im Sudan gefordert

Genf. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat sich am Mittwoch in einem eindringlichen Appell direkt an die beiden kriegführenden Generäle im Sudan gewandt und gefordert, das Leben von Zivilisten zu schonen. Außerdem äußerte er sich besorgt über Berichte, wonach es trotz einer zwischen der Armee und den konkurrierenden Schnellen Eingreiftruppen (RSF) vereinbarten Waffenruhe erneut zu Kämpfen gekommen sei. Die Lage sei herzzerreißend, sagte Türk. Der Machtkampf zwischen Armee und RSF-Miliz war am 15. April ausgebrochen. Seitdem wurden fast 1,1 Millionen Menschen vertrieben. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.05.2023, Seite 6, Ausland

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