-
25.05.2023
- → Ausland
Schutz von Zivilisten im Sudan gefordert
Genf. UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat sich am Mittwoch in einem eindringlichen Appell direkt an die beiden kriegführenden Generäle im Sudan gewandt und gefordert, das Leben von Zivilisten zu schonen. Außerdem äußerte er sich besorgt über Berichte, wonach es trotz einer zwischen der Armee und den konkurrierenden Schnellen Eingreiftruppen (RSF) vereinbarten Waffenruhe erneut zu Kämpfen gekommen sei. Die Lage sei herzzerreißend, sagte Türk. Der Machtkampf zwischen Armee und RSF-Miliz war am 15. April ausgebrochen. Seitdem wurden fast 1,1 Millionen Menschen vertrieben. (Reuters/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!