Zum Inhalt der Seite

Rügen: Bürgermeister weiter gegen LNG-Pläne

Binz. Bürgermeister der Insel Rügen haben ihre Ablehnung eines Terminals für Flüssigerdgas (LNG) bekräftigt, das auf oder vor der Insel entstehen soll. Gleichzeitig übten sie scharfe Kritik an der Bundesregierung. Der jüngste Austausch habe gezeigt, »mit welcher rigiden Vorgehensweise man versucht, das Projekt gegen unseren Willen zu erzwingen«, hieß es am Freitag in einer gemeinsamen Erklärung der 30 Gemeindevertreterinnen und -vertreter. Vorige Woche hatten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) in Binz auf Rügen für das Terminal geworben. »Wir lehnen LNG-Terminals vor oder auf der Insel Rügen entschieden ab«, heißt es in der Erklärung. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 29.04.2023, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!