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Kongo: UNO besorgt über Zahl Vertriebener

Genf. Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat sich am Freitag »zutiefst besorgt« über anhaltende Gewalt zwischen bewaffneten Gruppen und der Armee im Osten der Demokratischen Republik Kongo gezeigt. Allein im Februar seien fast 300.000 Menschen aus den Gebieten Rutshuru und Masisi der Provinz Nordkivu geflohen, sagte UNHCR-Sprecher Matthew Saltmarsh am Freitag in Genf. Insgesamt seien in den vergangenen zwölf Monaten mehr als 800.000 Menschen vertrieben worden. Die meisten sind demnach Binnenflüchtlinge. Etwa 5.500 Menschen seien ins benachbarte Ruanda und weitere 5.300 nach Uganda geflüchtet, hieß es weiter. In der Demokratischen Republik Kongo sind laut UN 5,8 Millionen Menschen binnenvertrieben – die höchste Zahl in Afrika. Zusätzlich werden mehr als eine Million Flüchtlinge aus Nachbarländern beherbergt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.03.2023, Seite 7, Ausland

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