-
11.02.2023
- → Ausland
PKK ruft Waffenruhe in Erdbebenregion aus
Ankara. Mehr als 22.000 Todesopfer sind nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien bislang gezählt worden. Angesichts der verheerenden Katastrophe rief das Führungsmitglied der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Cemil Bayik, am Freitag »alle unsere Kräfte« dazu auf, »ihre Aktionen in der Türkei einzustellen«. Solange der türkische Staat nicht gegen die PKK vorgehe und sie nicht angreife, würden keine militärischen Aktionen durchgeführt, zitierte ihn die kurdische Nachrichtenagentur ANF. »Diese Entscheidung soll solange gelten, bis das Leid der Bevölkerung gelindert ist und die Wunden geheilt sind.« Bayik unterstrich, dass die Haltung des türkischen Staates bei der Umsetzung dieser Entscheidung von zentraler Bedeutung sein werde. In der Türkei wurden am Freitag 18.991 Tote registriert, aus Syrien wurden zuletzt 3.384 Tote gemeldet. (AFP/dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!