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Warnstreiks bei Coca-Cola

Berlin. Vor den nächsten Tarifverhandlungen mit Coca-Cola im Februar erhöht die NGG etwas den Druck. In der ersten Gesprächsrunde im Dezember 2022 hatte der drittgrößte Getränkehersteller der Welt lediglich eine Lohnerhöhung von 100 Euro angeboten. Für die rund 6.500 Beschäftigten in Deutschland fordert die NGG ein Lohnplus von 400 Euro sowie mehr Geld für Auszubildende. Für Montag hatte die NGG zu Warnstreiks unter anderem an Coca-Cola-Standorten in Berlin und Brandenburg und bei Appolinaris in Bad Neuenahr aufgerufen. Weitere Streiks sind in Planung.

Der stellvertretende NGG-Vorsitzende, Freddy Adjan, sagte im Interview mit der Lebensmittelzeitung (Freitag) , »Coca-Cola geht es glänzend, Umsatz und Gewinn sind gestiegen. Es ist davon auszugehen, dass die Aktionäre eine Rekorddividende bekommen.« Die Beschäftigten müssten an dem Erarbeiteten beteiligt werden. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.01.2023, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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