Zum Inhalt der Seite
30.11.2022
Neokolonialismus

»Sie wollen uns in den Krieg führen«

Über das von westlichen Staaten verursachte Chaos im Sahel und die Interessen der internationalen Oligarchie. Ein Gespräch mit Aminata Dramane Traoré

Von Raphaël Schmeller
Der Ukraine-Krieg wird in den Medien täglich thematisiert. Der Standpunkt des afrikanischen Kontinents spielt dabei kaum eine Rolle. Wie blicken Sie auf diesen Konflikt? Der Krieg verschärft unsere Probleme erheblich. Man könnte sagen: Er ist das eine Übel zuviel für Afrika. Das Bittere ist, dass man am Anfang noch Lösungen hätte finden können, um eine Eskalation zu verhindern. Daran hatte aber wohl niemand ein Interesse. Und auch aktuell habe ich den Eindruck, dass...

Artikel-Länge: 8309 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90