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Aus: Ausgabe vom 12.11.2022, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Betrug geht weiter

Streitgespräch | Fr., 7.30 Uhr, DLF
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Keine Alternative: Beim Abbau von Uran werden ganze Landstriche verwüstet, der Müll strahlt Millionen Jahre

Was haben Greta Thunberg und die Unionsparteien gemeinsam? Sowohl die Initiatorin der Bewegung Fridays for Future als auch CDU/CSU befürworten eine Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke, um zusätzliche Emissionen klimaschädlicher Abgase zu verhindern. Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen den Umweltschützern und den Christdemokraten: Während Ökologen seit langem darauf drängen, die Wirtschaft auf die Nutzung erneuerbarer Energieträger umzustellen, wurde unter Bundeskanzlerin Angela Merkel alles dafür unternommen, genau dies zu sabotieren und Konzernen von der Kohle-, Öl- und Gas- bis zur Automafia möglichst viel Gewinn zuzuscheffeln. Wenn jetzt wie im morgendlichen »Streitgespräch« des Deutschlandfunks die CDU-Politikerin Gitta Connemann als Chefin des Lobbyvereins Wirtschaftsunion behauptet, dass es geradezu ein Verbrechen sei, auf »sauberen Atomstrom« zu verzichten, dann weiß man, dass der Betrug einfach weitergehen soll gemäß dem altbekannten Spruch: nach uns die Sintflut. (jt)

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