-
27.10.2022
- → Inland
»Machtmissbrauch« an Rabbinerschule
Potsdam. Die Universität Potsdam sieht den Vorwurf des Machtmissbrauchs am Institut für jüdische Theologie als bestätigt an, wie eine fünfköpfige Untersuchungskommission am Mittwoch bei Vorlage ihres 16seitigen Berichts erklärte. Gegenüber Walter Homolka, dem bisherigen Rektor der Rabbinerschule Abraham-Geiger-Kolleg, »haben sich bislang die Vorwürfe des Machtmissbrauchs durch Ämterhäufung, durch Schaffung problematischer Studien- und Arbeitsverhältnisse, durch Karriereeingriffe bestätigt«, so die Kommission. Nicht nachweislich bestätigt hätten sich dagegen Vorwürfe der Duldung sexualisierter Belästigung. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!