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Dritte Streikwoche bei Riesa-Nudeln

Berlin. Die streikenden Beschäftigten bei Riesa-Nudeln sind jetzt in der dritten Streikwoche. Das Unternehmen und die Eigentümerfamilie des ostdeutschen Markenführers seien noch immer nicht bereit, über eine Lohnerhöhung von zwei Euro in der Stunde zu sprechen und damit über einen Schritt weg vom Mindestlohn. Das erklärte die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) am Montag. Deshalb hat sie nun einen Solidaritätsfonds eingerichtet. Viele Frauen im Bereich Verpackung erhalten derzeit nur 12,51 Euro in der Stunde. Das Streikgeld allerdings könne die Verluste nicht komplett auffangen, heißt es in der NGG-Mitteilung. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2022, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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