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EVG fordert mindestens Inflationsausgleich

Berlin. Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) gab sich auf ihrem Gewerkschaftstag in der vergangenen Woche streikbereit. Kristian Loroch rechnete am Mittwoch nicht damit, dass die Unternehmen der EVG sehr schnell entgegenkämen. »Ich würde den Arbeitskampf aktuell einplanen«, betonte das Bundesvorstandmitglied. In dieser Tarifrunde werde es hauptsächlich ums Geld gehen. »Es ist der Anspruch unserer Kolleginnen und Kollegen, dass sie das, was ihnen aktuell durch die Inflation aus der Tasche gezogen wird, auch wieder zurückerhalten«, sagte Bundesvorstandsmitglied Cosima Ingenschay. 3.000 Euro als Einmalzahlung seien aber kein Inflationsausgleich, ergänzte sie: »Weil die Preise nach der Krise nicht wieder runtergehen werden, brauchen wir Geld in der Tabelle, nicht als Einmalzahlung.« (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.10.2022, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

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