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Einmalzahlungen bei Gaspreisbremse unsozial

Essen. Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat davor gewarnt, bei der geplanten Gaspreisbremse auf eine Einmalzahlung an die Bürger zu setzen. »Jetzt mit der Gießkanne Geld über Deutschland regnen zu lassen, führt dazu, dass Menschen, die gar keine Unterstützung brauchen, ebenfalls davon profitieren«, sagte AWO-Präsident Michael Groß der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Montagausgabe). Das gehe zu Lasten jener, die sich teure Energie wirklich nicht leisten könnten. In Deutschland sei Armut bei mehr als 13 Millionen Menschen »alltägliche Realität«. Die Expertenkommission zur Gaspreisbremse soll an diesem Montag Ergebnisse vorlegen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2022, Seite 2, Inland

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