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BRD und Spanien wollen Pipeline über Pyrenäen

La Coruña. Zur »Eindämmung der Energiekrise« dringen Deutschland und Spanien auf den Bau einer Gaspipeline über die Pyrenäen. In einem gemeinsamen Aktionsplan, der am Mittwoch abend bei den deutsch-spanischen Regierungskonsultationen in La Coruña beschlossen wurde, setzen sich die beiden Länder für die Realisierung der Leitung namens Midcat zwischen Spanien und Frankreich bis 2025 ein. Später soll über die Pipeline auch mit Hilfe erneuerbarer Energieträger produzierter Wasserstoff transportiert werden. Frankreich stemmt sich bisher allerdings gegen den Bau. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 07.10.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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  • Onlineabonnent*in Heinrich Hopfmüller aus Stadum 6. Okt. 2022 um 23:07 Uhr
    Aus Erfahrung lernen: Legt die Leitung doch an Frankreich vorbei durch den Atlantik und die Nordsee. Dann muss ein Saboteur das Meerwasser nicht auf Berggipfel pumpen. Durch ein Loch liefe es dank der Gravitation von allein hinein. Und außerdem werden in Deutschland doch dutzende Terminals für die Wasserstoffinfrastruktur installiert. Also Untermeereskanal für Gastanker. Ich stelle mir schon vor, wie die Wasserstoffpipeline wie eine Mongolfiere Richtung Montpellier abdriftet, weil die Fundamente zu leicht dimensioniert sind. Als alternativer Weg stehen auch noch das Mittelmeer und die Alpen zur Verfügung. Da könnte man das Rohr am Zugspitzgipfelkreuz annageln.
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