Zum Inhalt der Seite

IG Metall erwartet keinen Konjunktureinbruch

Berlin. IG-Metall-Chef Jörg Hofmann befürchtet keinen Einbruch der Konjunktur wie im Coronakrisenjahr 2020. Kein Forschungsinstitut prognostiziere, dass Deutschland im kommenden Jahr in eine vergleichbar schlechte Lage schlittere wie 2020, sagte er gegenüber Welt am Sonntag. »Das Worst-Case-Szenario der Prognosen, die uns vorliegen, wäre eine Rezession für das ganze Jahr 2023 mit einem Minus von einem bis zwei Prozent. Im besten Fall steht die Null. Wir stehen jedenfalls nicht am Abgrund«, sagte Hofmann weiter. Im Jahr 2020 war die deutsche Wirtschaft um 4,9 Prozent geschrumpft. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 26.09.2022, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!