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Ecuador: Staatsanwalt in Guayaquil ermordet

Quito. In Ecuador ist ein mit der Ermittlung von Hassverbrechen betrauter Staatsanwalt ermordet worden. Édgar Escobar sei am Montag (Ortszeit) vor seinem Dienstsitz in der Hafenstadt Guayaquil erschossen worden, schrieb das Büro der Staatsanwaltschaft im Onlinedienst Twitter. Escobar ermittelte auch bei sogenannten Femiziden, also Tötungen von Frauen wegen ihres Geschlechts. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden zwei Verdächtige festgenommen. In Ecuador nimmt die Zahl von Gewaltverbrechen derzeit zu. 2021 hat sich die Mordrate im Vergleich zum Vorjahr mit 14 Morden pro 100.000 Einwohnern fast verdoppelt. Vor einer Woche »verschwand« die Anwältin María Belén Bernal aus einer Polizeischule in der Hauptstadt Quito. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.09.2022, Seite 6, Ausland

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