-
20.09.2022
- → Inland
Fortlaufende »Entlastungsdebatte«
Berlin. In der Debatte um die Finanzierung des dritten sogenannten Entlastungspakets der Bundesregierung geht der Streit zwischen Bund und Ländern weiter. Mehrere Bundesländer haben bereits gedroht, gegen das dritte Maßnahmenbündel im Bundesrat zu stimmen. Sie werfen der Ampelregierung vor, eine milliardenschwere Beteiligung der Länder an den Kosten für das »Entlastungspaket« beschlossen zu haben. Kritik kam am Wochenende unter anderem aus Bayern, Bremen, Sachsen-Anhalt und dem Saarland. Bundesfinanzminister Christian Lindner hält an der Kürzungspolitik durch die »Schuldenbremse« fest. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!