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Aus: Ausgabe vom 10.09.2022, Seite 1 (Beilage) / Wochenendbeilage
Folgen des NATO-Kriegs

»Dass die Afghanen jetzt leiden müssen, ist absolut sadistisch«

Über die Legitimationskrise der Taliban, das Desinteresse des Westens und eine Bevölkerung unter Kollektivbestrafung. Ein Gespräch mit Emran Feroz
Interview: Jakob Reimann
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Ein junger Taliban-Kämpfer zielt zum Spaß mit seinem Gewehr in Richtung Fotograf, während er vor einer Polizeistation in Kabul Wache hält (September 2021)

Mittlerweile ist es ein gutes Jahr her, dass die Taliban in Kabul die Macht ergriffen haben. In ihrer ersten Pressekonferenz im August 2021 hatten sie eine fast schon progressive Agenda für das Land versprochen. Was ist daraus geworden?

Die Taliban-Sprecher, die wir vor einem Jahr gesehen und die moderat, rational und, wie Sie andeuten, fast schon progressiv gewirkt haben, waren lediglich PR-Gesichter, die in der Praxis wenig bis gar nichts zu sagen haben. Die Taliban-Führung, die bis heute den Alltag in Afghanistan bestimmt, hat mit diesen Männern wenig zu tun. Die Hierarchie innerhalb der Taliban ist klar. Man sieht das am besten anhand der Schließung der Oberstufe für Mädchen. Hier zeigt sich, dass dieser moderate, man kann schon sagen weltgewandte Flügel der Taliban – jene Männer, die hauptsächlich in Kabul sind und in den letzten Jahren an den Verhandlungen mit den US-Amerikanern beteiligt waren –, wenig zu sagen hat. Er ist auch bei Leuten, die den Taliban nicht unbedingt positiv gesinnt sind, populär, und viele Afghaninnen und Afghanen, die ihnen zugehört haben, hegten mit diesen Männern anfangs durchaus Sympathien. Doch mit all den gebrochenen Versprechen war die Enttäuschung am Ende um so größer.

Das große öffentliche Interesse an Afghanistan hierzulande ebbte schnell ab. Auch wegen des Kriegs in der Ukraine ist das Land nahezu vollständig aus der Berichterstattung verschwunden. War es Teil der Strategie der Taliban, die zunächst hohe Aufmerksamkeit im Westen einfach auszusitzen?

Ich denke nicht, dass seitens der Taliban eine solche Strategie vorhanden war. Allerdings kam es ihnen durchaus gelegen, dass in der Ukraine der Krieg ausgebrochen ist und das Interesse des Westens, aber auch anderer Teile der Welt dann auf dieser Krise lag. So konnten sich die Taliban mit ihren Repressalien im eigenen Land einfacher durchsetzen. Und genauso kam es dann auch. Negative Entwicklungen wie die angesprochenen Schließungen von Mädchenschulen oder die Jagd auf ehemalige Sicherheitskräfte sind in vielerlei Hinsicht untergegangen. Ebenso die periodisch eskalierende Gewalt, die es im Land weiterhin gibt. Erst am Montag gab es einen Selbstmordanschlag auf die russische Botschaft in Kabul, bei dem zwei Botschaftsangehörige und vier afghanische Zivilisten getötet wurden. Auch in den vergangenen Monaten gab es immer wieder Angriffe. Die Gewalt heute mag nicht vergleichbar mit der vor einem Jahr oder vor zwei oder drei Jahren sein, doch sie ist weiterhin präsent. Und je mehr man darüber berichtet, desto mehr wird klar, dass die Taliban überhaupt nicht in der Lage sind, das Land zu regieren – weswegen es ihnen sehr gelegen kommt, dass die Aufmerksamkeit in westlichen Medien gering ist.

Im Inneren des Landes wird nahezu jeder Protest unterdrückt. Wie groß ist der Rückhalt der Taliban in der Bevölkerung?

Bis zum August 2021 gab es weitaus mehr Afghanen, die die Taliban unterstützt haben. Das hatte auch mit der fortwährenden NATO-Besatzung und dem korrupten Regime in Kabul zu tun. Mit dem Sturz des Regimes und dem Abzug der NATO-Truppen sind viele Schnittpunkte weggefallen, und da sich der Schwerpunkt ehemaliger Unterstützer nun auf das Regierungshandeln der Taliban selbst verschoben hat, ist der Rückhalt in der Bevölkerung deutlich zurückgegangen. Es gibt die verheerende finanzielle und wirtschaftliche Lage in Afghanistan, die Sanktionen internationaler Akteure, die Schließung von Mädchenschulen – all diese Dinge haben viele ehemalige Unterstützer in verschiedenen Landesteilen und innerhalb gewisser Schichten von der Führung der Taliban entfremdet. Wie viele Menschen in Afghanistan heute noch die Taliban unterstützen, lässt sich nur sehr schwer sagen. Es gibt hier keine repräsentativen Umfragen; und gleichzeitig gibt es viele Menschen, die sich nicht trauen, etwas zu sagen, und die sich daher selbst zensieren. Für sie erscheint das Taliban-Regime alternativlos und als eine Realität, der sie sich stellen müssen.

Ist es angesichts der Isolation nach außen und dem fehlenden Rückhalt im Innern angebracht, von einer doppelten Legitimationskrise der Taliban zu sprechen? Und wenn ja, wie könnten sie sich aus diesem Dilemma manövrieren?

Die Taliban haben viele Chancen verpasst. Sie hätten innerhalb der Bevölkerung Sympathiepunkte sammeln können. Der Umgang mit den Mädchenschulen ist innerhalb der afghanischen Gesellschaft genau wie in der Diaspora ein großes Thema. Die Schließungen sind für kaum jemanden, mit dem ich gesprochen habe, nachvollziehbar. Auch innerhalb der Taliban-Strukturen kommen Zweifel auf. Es gibt viele Soldaten, die sich fragen, wie es sein kann, dass sie zum Beispiel weiterhin einfache Exsoldaten jagen müssen, während korrupte Politiker der ehemaligen Regierung willkommen geheißen werden. Die Taliban holen Expolitiker der gefallenen Republik zurück und stellen das propagandistisch zur Schau. Damit wollen sie verdeutlichen, dass die Generalamnestie, die vor einem Jahr verkündet wurde, weiterhin gilt.

In der Realität ist das allerdings nur die halbe Wahrheit. Denn gleichzeitig werden Exsoldaten aus der ärmeren Schicht – die nur für die Armee gekämpft haben, um den Lebensunterhalt für ihre Familien aufzubringen – in vielen Landesteilen gejagt. Solche Männer, die in den Jahren zuvor hauptsächlich als Kanonenfutter missbraucht wurden, während sich die korrupte Elite in Kabul verschanzt hatte, müssen sich weiterhin verstecken. Das Alltagsgeschäft ist aus Sicht der Taliban ein schwieriger Spagat. Es ist offen, ob sie aus diesem Dilemma irgendwie herauskommen. Zumal es noch viele andere Fronten gibt, die eine existentielle Gefahr für die neuen Machthaber darstellen – allen voran die afghanische IS-Zelle, die brutale Anschläge begehen kann. Das Ironische dabei ist, dass die Taliban die Rolle der ehemaligen Zen­tralregierung übernommen haben, während der IS auf die früheren Praktiken der Taliban zurückgreift: Selbstmordangriffe, Anschläge gegen Zivilisten. Auf einmal muss diese Gruppierung ihrerseits als Regierung agieren, was ihr offensichtlich schwerfällt.

Nach Einschätzung des afghanischen Journalisten Fazelminullah Qazizai dominiere bei den Taliban bislang »noch die Ideologie über Pragmatismus«. Wird sich dieses Verhältnis angesichts multipler Krisen irgendwann umkehren?

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Emran Feroz

Es stimmt: Die Ideologie dominiert, nicht der Pragmatismus. Wie lange das noch der Fall sein wird, wird sich zeigen. Ich sehe hier zur Zeit keine großen Änderungen. Und selbst wenn sich das Verhältnis umkehrt, muss dieser Wandel mit einer umfassenden Änderung der Taliban-Strukturen einhergehen. Es besteht immer die Gefahr, dass sich viele der ideologisierten Fußsoldaten einfach dem IS anschließen. Aus diesem Grund wird versucht, einen Spagat zu machen, was in der Realität extrem schwierig ist: Du kannst nicht pragmatisch sein und gleichzeitig einer extremistischen Ideologie anhängen, um gewisse Ränge innerhalb deiner Gruppierung zu befriedigen. Auf Dauer geht das nicht gut. Es wird wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ein Teil der Taliban sich immer mehr als pragmatische Zentralregierung manifestiert und andere Teile zu extremistischen Akteuren überlaufen. Es kann auch sein, dass komplett neue Gruppierungen entstehen – und das Dilemma kein Ende nimmt.

Nach der Machtübernahme der Taliban gab es zunächst viele Proteste von Frauen, die sich gegen die neuen Herrscher auflehnten. Seit März sind diese verschwunden. Warum?

Wenn du als Frau mit anderen in Kabul protestierst und dann auf die Menge geschossen wird; wenn du bedroht wirst; wenn auf einmal der Taliban-Geheimdienst kommt, vor deiner Tür steht und dich mitnimmt – dann bekommst du Angst und gehst nicht mehr auf die Straße. Der Protest ist in den Köpfen vieler Menschen noch immer da, doch sie trauen sich nicht mehr vor die Tür. Es war schon eine große Sache, dass die Demonstrationen überhaupt so stattgefunden haben. Zu Frauenprotesten und anderen Formen des Widerstands kommt es auch deswegen nicht mehr, weil sie wenig erfolgreich waren. Sie werden mit Gewalt beantwortet, und die internationale Staatengemeinschaft schaut weg. Ich weiß nicht, was bei all diesen Gesprächen etwa zwischen der EU und den Taliban hinter den Kulissen gesagt wird. Langsam frage ich mich, ob sich im Ausland viele Akteure damit abgefunden haben und der Meinung sind: »Die Afghanen sind halt einfach so, und die Taliban sind dort, weil die Bevölkerung sie wollte, weswegen wir jetzt pragmatisch sein müssen.« Außerdem haben nach meinen Informationen viele Frauen, die in den letzten Monaten protestierten, mittlerweile das Land verlassen.

Wie sieht aktuell die Lage von Frauen auf dem Arbeitsmarkt im Vergleich zur Zeit vor August 2021 aus?

Vor dem Fall der Islamischen Republik war der Hauptarbeitgeber von Frauen die Regierung. Viele dieser Stellen gibt es weiterhin, allerdings fehlen die Ressourcen, auch aufgrund der Sanktionen. Posten in der Regierung und in anderen Bereichen, die in der Vergangenheit eher zur Schau an Frauen vergeben worden waren und in der Realität wenig bewirkt haben, wurden von den Taliban im großen Stil abgeschafft. In der Politik gibt es keine Führungspositionen für afghanische Frauen. Ansonsten ist es zum Teil paradox: In einigen Sektoren, vor allem in den Städten, gibt es weiterhin Frauen, die ihrer Tätigkeit nachgehen. Doch in vielen anderen Fällen ist es für sie äußerst schwierig geworden, ihrer einstigen Arbeit nachzugehen. Das betrifft vor allem Alleinstehende und Witwen, also vor allem Frauen, denen ein männlicher Partner fehlt. Besonders in ländlichen Regionen ist das ein Problem, weil vielen Frauen dort seitens der Taliban der Gang zur Arbeit untersagt wird. Was soll eine Frau machen, wenn sie allein oder nur mit ihren Kindern oder Enkelkindern daheim sitzt und nicht einmal normal zum Einkauf zum Markt oder einer beruflichen Tätigkeit nachgehen kann? Es fällt auch auf, dass viele Frauen aus diesen Gründen ihre Arbeit nach Hause verlegt haben. Mir ist aufgefallen, dass in den letzten Monaten etwa Onlineunterricht sehr stark zugenommen hat. Über Whatsapp und andere Apps werden immer mehr Kurse von Frauen fortgeführt.

Sie berichteten auch aus den entlegensten Gebieten im ländlichen Afghanistan – Orte, an die sich keiner Ihrer westlichen Kollegen je begab. Welche Unterschiede bestehen zwischen dem urbanen und dem ruralen Afghanistan?

Der Krieg in Afghanistan ist ein Konflikt, der sich auf vielen verschiedenen Ebenen abspielt. Und eine zentrale Ebene davon war immer das Stadt-Land-Gefälle. Der Alltag in den urbanen Zentren des Landes, vor allem in Kabul, war ein gänzlich anderer als der in den ländlichen Gebieten. Während Kabul hauptsächlich von Bombenattentaten und Selbstmordanschlägen heimgesucht wurde, war die Gewalt in den ländlichen Regionen zumeist eine andere. Es gab Anschläge mit Sprengfallen seitens der Taliban, aber vor allem sehr viele Luftangriffe der NATO-Truppen und nächtliche Razzien des US-Militärs oder der CIA. Diese Art der Gewalt hat Menschen in die Arme der Taliban getrieben, weil hauptsächlich Zivilisten getötet wurden. Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass vermeintlich präzise »Antiterroroperationen« oftmals schiefliefen. Wäre dem nicht so, hätten wir nicht all die bekannten Taliban-Führer, unter ihnen viele prominente Namen, heute in Kabul an den Hebeln der Macht sitzen. Männer wie Siradschuddin Haqqani, der Führer des sogenannten Haqqani-Flügels der Taliban, wurden in den letzten zwei Jahrzehnten regelmäßig für tot erklärt, bis sie wieder lebendig auftauchten. Und die offensichtliche Frage wurde nie gestellt: Wer wurde an deren Stelle getötet? Es ist offensichtlich, dass die meisten dieser Opfer Zivilisten waren.

In den ländlichen Regionen des Landes herrschte oftmals der »klassische« Krieg: Es gab Zusammenstöße zwischen der afghanischen Armee und den Taliban. Deshalb war das Leben dort sehr eingeschränkt. Auch aufgrund der Luftangriffe, die jetzt schon seit einiger Zeit nicht mehr stattfinden. Die haben bereits vor dem Abzug des US-Militärs deutlich abgenommen, vor allem seit dem Deal zwischen der US-Regierung unter Präsident Donald Trump und den Taliban, der in Katar unterzeichnet wurde. In diesen Regionen sieht man deshalb heute eine andere Realität und zum Teil auch andere Reaktionen. Für die Menschen dort ist es das Wichtigste, dass kein Krieg mehr herrscht. Ihnen ist egal, wer regiert, solange eine Art der Sicherheit gewährt wird. Und genau das ist heute der Fall, man kann viele Routen des Landes wieder benutzen. Deshalb sprechen die Menschen dort eher von einem Frieden als in Kabul, wo man sich mit der neuen Taliban-Realität auseinandersetzen muss. Den Menschen in Wardak, Lugar, Baglan oder Kandahar waren die Taliban schon lange präsent, man kannte sie. Das heißt nicht, dass alle sie unterstützt hätten, aber man wusste, wer sie waren. Oft waren es die Söhne der Nachbarn oder eigene Verwandte. In den ländlichen Gebieten ist die Reaktion auf die erneute Machtübernahme daher eine andere.

Nach der Machtübernahme der Taliban wurden die Sanktionen gegen Afghanistan verschärft, und von der US-Zentralbank, aber auch von anderen westlichen Banken wurde Staatsvermögen in Milliardenhöhe eingefroren. Welche Auswirkungen haben diese Sanktionen?

Die afghanische Wirtschaft befindet sich im freien Fall. Die Sanktionen gegen das Taliban-Regime sind eine Kollektivstrafe, die hauptsächlich den Durchschnittsafghanen trifft. Es ist eine absolute Heuchelei, dass es diese Sanktionen überhaupt gibt und dass Washington versucht, diese unter Verweis auf das Taliban-Regime zu rechtfertigen. Die USA waren selbst daran beteiligt, dass die Taliban zurückkehrten – ich habe die Trump-Gespräche in Katar erwähnt. Diese Verhandlungen haben die neuen Führer legitimiert, es war ein klares Appeasement. Dass die Afghanen jetzt leiden müssen, ist absolut sadistisch und muss aufhören. Es wäre fatal, wenn diese Sanktionen aufrechterhalten und die afghanischen Staatsreserven im Ausland in Milliardenhöhe eingefroren blieben – nur aufgrund des Egoismus der USA, die sich nach dem chaotischen Abzug ihrer Truppen im vergangenen Jahr gedemütigt fühlen. Das würde Afghanistan weiter in die Isolation treiben, ähnlich wie in den 90er Jahren. Wenn das passiert, wird man irgendwann wieder von der Realität eingeholt, wie im August 2021. Und dann machen die Menschen in Berlin, London und in Washington wieder große Augen und fragen sich, wie das nur passieren konnte.

Emran Feroz (Jahrgang 1991) ist Journalist austroafghanischer Herkunft und berichtet regelmäßig für deutschsprachige und internationale Medien wie New York Times oder Al-Dschasira aus Afghanistan. Feroz ist Gründer von »Drone Memorial«, einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer. 2021 wurde er mit dem österreichischen Concordia-Preis ausgezeichnet. 2017 erschien sein Buch »Tod per Knopfdruck«, 2021 der Spiegel-Bestseller »Der längste Krieg«, eine Abrechnung mit dem 20jährigen Krieg der USA in Afghanistan.

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