Zum Inhalt der Seite
26.08.2022
Geschichtspolitik

Wie weiter mit dem »Russenfriedhof«?

Exhumieren, identifizieren, archivieren – und dann? Bremen streitet über den Umgang mit Überresten sowjetischer Zwangsarbeiter

Von Jörg Werner
Im Nordwesten von Bremen graben Archäologen auf der als »Russenfriedhof« bekannten Kriegsgräberstätte Reitbrake nach Überresten von sowjetischen Zwangsarbeitern. Diese waren hier verscharrt worden, nachdem sie sich in der Nähe zu Tode geschuftet hatten, verhungert oder auf andere Weise von den Nazis ums Leben gebracht worden waren. Was hier nach dem Ende der Grabung passieren soll oder muss, damit von einem angemessenen »Gedenken« an die Opfer gesprochen werden kann...

Artikel-Länge: 5651 Zeichen

Damit unabhängiger Journalismus weiter möglich bleibt: Unterstützen Sie die junge Welt mit einem Abonnement und erhalten Sie Zugang zu allen Analysen, Reportagen und Kommentaren.

Dein Abo zählt!

Bitte einloggen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

30,90 Euro/Monat Soli: 42,90, ermäßigt: 19,90

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

56,90 Euro/Monat Soli: 72,90, ermäßigt: 38,90