-
12.08.2022
- → Feminismus
Abtreibung: Meta gibt Chatverlauf an US-Polizei
Lincoln. Im Zusammenhang mit einem mutmaßlichen Schwangerschaftsabbruch hat der US-Konzern Meta offenbar Facebook-Chatverläufe einer 17jährigen aus dem US-Bundesstaat Nebraska an die Polizei übergeben. Das berichteten Anfang der Woche mehrere Medien übereinstimmend. Der jungen Frau wird vorgeworfen, einen toten Fötus beerdigt zu haben, nachdem sie in der 18. Schwangerschaftswoche mit Hilfe von Medikamenten eine Abtreibung vorgenommen haben soll. Auch gegen die Mutter, die der 17jährigen geholfen haben soll, wird ermittelt. In Nebraska sind Schwangerschaftsabbrüche nur bis zur 20. Woche legal. Das Gerichtsverfahren soll laut dem Magazin Motherboard im Oktober beginnen. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!