75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Gegründet 1947 Freitag, 12. August 2022, Nr. 186
Die junge Welt wird von 2651 GenossInnen herausgegeben
75 Ausgaben junge Welt für 75 € 75 Ausgaben junge Welt für 75 €
75 Ausgaben junge Welt für 75 €
Aus: Ausgabe vom 06.08.2022, Seite 18 / Feuilleton
Programmtips

Vorschlag

Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht: Die jW-Programmtips
18_tv.jpg
Wer ist der Täter? Andy Garcia mit Uma Thurman in »Jennifer 8«

Geheimnisvolle schwarze Löcher

Die Wissenschaftsdoku ist von 2017, und so dürfte der interessierte Zuschauer dann und wann seinen Bildschirm anbellen: »Falsch, das weiß man heute besser!« Aber was können wir über »das größte Geheimnis des Weltalls« schon wissen? Niemand weiß genau, was da vor sich geht, alles Vermutung. Vor einer Milliarde Jahren kollidierten fernab zwei schwarze Löcher und lösten damit eine gigantische Gravitationswelle aus, die im September 2015 die Erde erreichte. Und da fragt man sich ernsthaft: Wie hat sich die Gravitationswelle in all der Zeit äh … die Zeit vertrieben? Spannend!

Arte, Sa., 15.50 Uhr

Bayreuther Festspiele 2022 – Götterdämmerung

Richard Wagners Mahnung war: »Es ist nicht wichtig, ob der Mensch vom Affen abstammt; viel wichtiger ist, dass er nicht wieder dorthin zurückkehrt.« Valentin Schwarz, 33jähriger Regisseur, darf sein Debüt des Bühnenfestspiels zur Schau anbieten, und wir hoffen, er geht ohne Buh und Schimpf von dannen, nicht, dass er bei Wagner zu viel gewagt ...? – »Kinder, schafft Neues«, munterte der Großmeister immer wieder auf. Und tat es selbst auch!

3sat, Sa., 20.15 Uhr

Jennifer 8

Spielfilm mit Andy Garcia, Uma Thurman und John Malkovich. Und nun kombinieren wir diese Namen mit einer Mordserie an sieben blinden Frauen. Falls das noch nicht genügt, nehmen wir halt noch einen Polizisten dazu, der mit einer Zeugin ein leidenschaftliches Verhältnis anfängt. Müsste jetzt reichen, sollte man denken. USA 1992.

ZDF Neo, Sa., 22 Uhr

Salzburger Festspiele 2020 – Wiener Philharmoniker

Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 6

Man nennt sie gelegentlich auch die »Tragische Sinfonie«, wobei bei Mahler der tragische Ton eher zum dauerhaften Leitmotiv avancierte. Als das Werk 1906 in Essen uraufgeführt wurde, Mahler leitete das Konzert selbst, gab es Lob von der Kritik. Das war bei seiner 5. noch anders. Aber nun sind alle Kritiker tot, und Mahler strahlt erhaben im Musikerolymp weit über uns. Und wer dort thront, darf nach Salzburg! Andris Nelsons schwingt den Stab über die Wiener Philharmoniker.

Arte, So., 17.05 Uhr

Sommerabo

Die Tageszeitung junge Welt ist 75 Jahre alt und feiert dies mit dem Sommeraktionsabo. Du kannst 75 Ausgaben für 75 Euro lesen und täglich gut recherchierte Analysen zu tagesaktuellen Themen erhalten. Schenke dir, deinen Freundinnen und Freunden, Genossinnen und Genossen oder Verwandten ein Aktionsabo und unterstütze konsequent linken Journalismus.