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Aus: Ausgabe vom 06.08.2022, Seite 2 / Kapital & Arbeit
Maritime Wirtschaft

Пока, пока, tschüs

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Im Rostocker Seehafen wurde am Freitag die Ladung des letzten Kohlefrachters aus Russland gelöscht. Es sei das letzte Kohleschiff aus Russland, bevor die Übergangsfrist für Sanktionen der EU auf die Einfuhr von russischer Kohle am 10. August ende, erläuterte Jens Aurel Scharner, Geschäftsführer der Hafenentwicklungsgesellschaft Rostock, am Freitag bei einer Hafenrundfahrt mit der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD). Die Ladung des 65.000-Tonnen-Frachters ist für das Steinkohlekraftwerk Rostock bestimmt. (dpa/jW)

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  • Leserbrief von Holger K. aus Hessen ( 5. August 2022 um 22:04 Uhr)
    Zum Anlegen des letzten russischen Kohlefrachters in Rostock fällt mir ein Text von Heinrich Heine ein. In seinem Werk »Die romantische Schule« heißt es: Ein »französischer Wahnsinn ist noch lange nicht so wahnsinnig wie ein deutscher, denn in diesem, wie Polonius sagen würde, ist Methode. Mit einer Pedanterie ohnegleichen, mit einer entsetzlichen Gewissenhaftigkeit, mit einer Gründlichkeit, wovon sich ein oberflächlicher französischer Narr nicht einmal einen Begriff machen kann, trieb man jene deutsche Tollheit.« Und weil Tollheit ein Gütezeichen von Verrückten und Gespenstern ist, muss man den hiesigen Staat und Teile des Kleinbürgertums wohl als verrückt und gespenstisch ansehen, denn wie sonst sollte man sich die Aussetzung wichtiger, zudem preiswerter Handelsgüter sonst erklären.

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