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Weitere Warnstreiks in deutscher Stahlindustrie

Berlin. Am Donnerstag legten rund 1.200 Beschäftigte in der ostdeutschen Stahlindustrie ihre Arbeit nieder, teilte die IG-Metall-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen gleichentags mit. Demnach traten bei Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt rund 950 Stahlwerker in den Warnstreik. Bei den Schmiedewerken Gröditz beteiligten sich rund 250 Kollegen. Und die IGM-Bezirksleitung NRW zog am Donnerstag eine erste Bilanz. Nach dem Ende der Friedenspflicht am 1. Juni waren etwa 16.000 Stahlarbeiter im kurzen Ausstand. Die IGM fordert in der Tarifrunde eine Entgelterhöhung von 8,2 Prozent. Die Gegenseite hatte in der ersten Verhandlung 2.100 Euro Einmalzahlung angeboten. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2022, Seite 2, Inland

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