-
10.06.2022
- → Inland
Weitere Warnstreiks in deutscher Stahlindustrie
Berlin. Am Donnerstag legten rund 1.200 Beschäftigte in der ostdeutschen Stahlindustrie ihre Arbeit nieder, teilte die IG-Metall-Bezirksleitung Berlin-Brandenburg-Sachsen gleichentags mit. Demnach traten bei Arcelor Mittal in Eisenhüttenstadt rund 950 Stahlwerker in den Warnstreik. Bei den Schmiedewerken Gröditz beteiligten sich rund 250 Kollegen. Und die IGM-Bezirksleitung NRW zog am Donnerstag eine erste Bilanz. Nach dem Ende der Friedenspflicht am 1. Juni waren etwa 16.000 Stahlarbeiter im kurzen Ausstand. Die IGM fordert in der Tarifrunde eine Entgelterhöhung von 8,2 Prozent. Die Gegenseite hatte in der ersten Verhandlung 2.100 Euro Einmalzahlung angeboten. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!