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EU nimmt Kirill von Sanktionsliste

Brüssel. Das EU-Embargo gegen russisches Öl konnte am Donnerstag erst planmäßig verabschiedet werden, nachdem das russisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt Patriarch Kyrill von der Sanktionsliste genommen war. Der 75jährige gilt als kremltreu, weshalb Strafmaßnahmen gegen ihn verhängt werden sollten. Ungarn machte seine Zustimmung zum Sanktionspaket von der Aufhebung dieser Maßnahmen abhängig. Letztlich wurde das Paket ohne diese gebilligt. Anfang des kommenden Jahres darf auf dem Seeweg kein russisches Öl mehr in die EU eingeführt werden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2022, Seite 2, Inland

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