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01.06.2022
EU-Sanktionen

Druschba-Leitung bleibt offen

EU-Ölembargo gegen Russland entschärft, nur Lieferung mit Tankern soll verboten werden

Von Alexander Reich
Durch die Druschba-Pipe­line wird weiterhin russisches Erdöl nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei fließen. Ein Einfuhrverbot war bei dem Sondergipfel der EU in Brüssel nicht durchzusetzen. Die 27 Staats- und Regierungschefs konnten sich in der Nacht zum Dienstag lediglich auf ein Teilembargo einigen. Bis Ende des Jahres soll die Einfuhr russischen Öls auf dem Seeweg sanktioniert werden. Lieferungen über die Erdölleitung Freundschaft bleiben auf unbestimmte Ze...

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