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Studie: Sexualisierte Gewalt im Spitzensport

Berlin. Sexualisierte Gewalt ist im Sport weit verbreitet. Dieses Ergebnis einer internationalen Studie zum Thema Sextortion (Machtmissbrauch zur Erlangung eines sexuellen Nutzens oder Vorteils) veröffentlichte Transparency International (TI) am Montag. Demnach ist rund ein Drittel der befragten Aktiven aus dem Spitzensportbereich mindestens schon einmal sexualisierter Gewalt ausgesetzt gewesen. Dabei bezeichneten elf Prozent die Vorfälle als eine »schwere Form« von Sextortion. Athletinnen waren demnach erheblich häufiger von Übergriffen betroffen als männliche Aktive. Laut der Studie begünstigen neben den Abhängigkeiten vor allem auch hierarchische Strukturen in Sportvereinen und -verbänden, fehlende Kontrollen sowie eine in stark männlich dominierten Umgebungen gewachsene Kultur sexualisierte Gewalt als entscheidende Ursachen. (sid/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2022, Seite 15, Feminismus

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