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44 Asylsuchende im Atlantik ertrunken

Rabat. Mindestens 44 Asylsuchende sind einer Hilfsorganisation zufolge vor der Küste der Westsahara ertrunken. Wie die Organisation Caminando Fronteras am Sonntag mitteilte, starben die Flüchtlinge, als ihr Boot kenterte. Die marokkanischen Behörden nahmen demnach zwölf Überlebende fest. Nur sieben Leichen wurden geborgen. Marokko kontrolliert den größten Teil der Westsahara. Jedes Jahr versuchen Tausende, von der Westsahara aus die Kanarischen Inseln zu erreichen. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums kamen vergangenes Jahr mehr als 40.000 Migranten auf dem Seeweg ins Land. Im selben Jahr starben nach Angaben von Caminando Fronteras 4.404 Flüchtlinge bei dem Versuch, Spanien zu erreichen, oder werden vermisst. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.05.2022, Seite 6, Ausland

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