Zum Inhalt der Seite

Amazon in USA: Votum gegen Gewerkschaft

New York. Im US-Bundesstaat New York ist der Versuch der Bildung einer zweiten Gewerkschaftsvertretung beim Versandriesen Amazon gescheitert. Bei der Abstimmung der Beschäftigten eines Sortierzentrums in Staten Island votierten 62 Prozent der Teilnehmer gegen eine Vertretung durch die Amazon Labour Union, wie aus am Montag veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Demnach stimmten 618 Angestellte gegen eine Gewerkschaftsvertretung und nur 380 dafür. Die Beteiligung lag bei 61 Prozent. Erst vor wenigen Wochen hatte die Belegschaft eines Amazon-Lagers ganz in der Nähe für die erste Gründung einer Gewerkschaftsvertretung bei Amazon in den USA votiert. In dem Lager JFK-8 in Staten Island stimmten 55 Prozent der Beschäftigten dafür, von der Amazon Labour Union vertreten zu werden. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!