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Ausnahmezustand in Ecuador ausgerufen

Guayaquil. Ecuadors rechtskonservativer Präsident ­Guillermo Lasso hat wegen der zunehmenden Gewalt zwischen Banden den Ausnahmezustand in drei Provinzen des südamerikanischen Landes ausgerufen. Die Maßnahme gilt seit Sonnabend (Ortszeit) für die Provinzen Guayas, Manabí und Esmeraldas, wie Lasso auf Twitter schrieb. Er kündigte eine »umfassende koordinierte Aktion« zwischen der Polizei und den Streitkräften mit insgesamt 9.000 Einsatzkräften in den drei Provinzen an. Zudem gelte in einigen Gemeinden der Küstenregion für 60 Tage eine nächtliche Ausgangssperre. Seit Jahresbeginn kamen im Zusammenhang mit Bandengewalt in Ecuador nach Angaben der Behörden bereits 1.255 Menschen ums Leben. (dpa/AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.05.2022, Seite 7, Ausland

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