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Mindestens 201 Tote nach Angriffen in Sudan

Khartum. Bei Gewaltausbrüchen in der sudanesischen Region Westdarfur sind mindestens 201 Menschen getötet und 98 weitere verletzt worden. Das sagte ein Mitarbeiter des Gouverneurs der Region der dpa am Montag. Nach Angaben des Norwegischen Flüchtlingsrats (NRC) sind Zehntausende aufgrund der tödlichen Angriffe vertrieben worden. Häuser seien in Brand gesteckt, Krankenhäuser angegriffen und Geschäfte geplündert worden. Die Ausschreitungen hatten am Freitag in der westlichen Stadt Kreinik begonnen und sich am Montag bis in die Landeshauptstadt von Westdarfur, Al-Dschunaina, ausgeweitet. Die genaue Ursache für den Gewaltausbruch blieb unklar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.04.2022, Seite 6, Ausland

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