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Nach Entführungsplänen: Esken setzt auf Härte

Berlin. SPD-Chefin Saskia Esken setzt auf ein hartes Vorgehen der Sicherheitsbehörden nach dem Bekanntwerden von Entführungsplänen gegen Gesundheitsminister Karl Lauterbach. Die Erkenntnisse seien »ein weiteres Mal alarmierend«, sagte Esken dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Freitagausgaben). Sie verwies auf einen Aktionsplan von Innenministerin Nancy Faeser (SPD). Dieser setze auf »konsequente Härte« der Sicherheitsbehörden. Teilnehmer einer Telegram-Chatgruppe aus sogenannten Reichsbürgern und Gegnern der Coronapolitik sollen Sprengstoffanschläge und die Entführung Lauterbachs geplant haben. Damit hätten sie die Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzen und »die Macht« übernehmen wollen, hatten Ermittler am Donnerstag in Mainz mitgeteilt. Bei Durchsuchungen waren am Mittwoch vier Beschuldigte festgenommen worden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 16.04.2022, Seite 4, Inland

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