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Aus: Ausgabe vom 11.04.2022, Seite 2 / Inland
Holocaustgedenken

77 Jahre Selbstbefreiung

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Auf dem Gelände des ehemaligen KZ Buchenwald bei Weimar ist am Sonntag an dessen Selbstbefreiung am 11. April 1945 erinnert worden. An der Gedenkfeier nahmen auch 16 KZ-Überlebende teil – unter ihnen die 96jährige Anastasia Gulej aus der Ukraine. Offizielle Vertreter Russlands und aus Belarus hatte die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora ausgeladen. In das KZ Buchenwald hatten die Nazis von 1937 bis kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs rund 280.000 Menschen aus ganz Europa verschleppt, 56.000 überlebten nicht. (dpa/jW)

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  • Leserbrief von Onlineabonnent/in Gottfried W. aus Berlin (11. April 2022 um 19:27 Uhr)
    Bitter ist die Ausladung der beiden Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die die krasseste Wucht des deutschen Vernichtungskrieges abgefangen haben und damit auch die Selbstbefreiung des KZ ermöglichten. Es ist so schwer zu vermitteln: Das heutige Russland führt stellvertretend für den zu schwachen Donbass, wegen der verweigerten Umsetzung des »Minsk-II«-Abkommens und mangelnder Solidarität im Westen, eine Operation zum Erhalt der Sicherheit der nicht faschistischen Ostukraine durch. Eine Entnazifizierung der restlichen Ukraine wird wohl nicht mehr zu erreichen sein, der Krieg soll sich wohl so lange hinziehen, bis ausreichend Brücken gebaut sind, um die schweren US-Panzer zu manövrieren, mindestens acht Jahre, meine steile These.
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