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Weniger Börsengänge im ersten Vierteljahr

Frankfurt am Main. Der Ukraine-Krieg hat die Börsenpläne vieler Unternehmen durchkreuzt. Weltweit wagten in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres gerade einmal 321 Unternehmen den Sprung aufs Börsenparkett und damit gut ein Drittel (37 Prozent) weniger als im Vorjahresquartal, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft EY errechnet hat. Die Unternehmen spielten dabei nach EY-Angaben vom Montag 54 Milliarden US-Dollar (etwa 49 Milliarden Euro) ein, gerade einmal halb soviel wie vor Jahresfrist. Im Gesamtjahr 2021 hatte es weltweit so viele Börsengänge gegeben wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr. Im Januar 2021 hatte das weltweite Emissionsvolumen mit 32 Milliarden US-Dollar nach EY-Angaben noch auf dem höchsten Stand seit 21 Jahren gelegen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.03.2022, Seite 9, Kapital & Arbeit

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