Zum Inhalt der Seite

Kindergrundsicherung kommt auch nicht 2023

Berlin. Die von der Ampelkoalition geplante Kindergrundsicherung wird noch lange auf sich warten lassen. »Es ist ein großes Projekt, von daher wird es auch nicht im nächsten Jahr das Licht der Welt erblicken«, sagte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Bündnis 90/Die Grünen) am Donnerstag in der RTL/N-TV-Sendung »Frühstart«. Es gehe um einen »Paradigmenwechsel«, bei dem staatliche Leistungen »wirklich vom Kopf auf die Füße« gestellt würden. Laut Koalitionsvertrag sollen in der Kindergrundsicherung Leistungen wie Kindergeld, Hartz IV und Kinderzuschlag zusammengefasst werden. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2022, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!