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19.03.20221 Leserbrief
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Hinweis
Die bereits im Zuge der Coronapandemie aufgetretenen Engpässe in der Papierproduktion haben sich durch den Krieg in der Ukraine und das westliche Wirtschaftsembargo gegen Russland noch einmal verschärft. Das hat auch Auswirkungen auf die Herstellung der jungen Welt. Ab der Ausgabe 26./27. März wird es daher in den Wochenendausgaben bei gleichbleibendem Textumfang zu Veränderungen in der Seitenfolge kommen. Die Wochentagsausgaben sind hiervon nicht betroffen. (jW)
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Onlineabonnent*in Heinrich H. aus Stadum 18. März 2022 um 22:14 UhrWenn es hilft: Ihr dürft bei fortlaufendem Abo gerne die Zusendung der Druck-Ausgabe an mich aussetzen, bis der Engpass vorüber ist. Ich habe die Zeitung meistens schon im Netz gelesen, bevor das Papier kommt.
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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