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Bolivien: Mörder von Che Guevara gestorben

La Paz. Der bolivianische Militäroffizier, der nach eigenen Angaben 1967 den Revolutionär Ernesto »Che« Guevara getötet hat, ist im Alter von 80 Jahren gestorben. »Er starb an Prostatakrebs«, sagte der Sohn von Mario Terán Salazar der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag (Ortszeit). Am 8. Oktober 1967 hatte die bolivianische Armee mit Unterstützung von zwei US-kubanischen CIA-Agenten Guevara gefangen. Terán berichtete über die Erschießung des Guerilleros: Er habe Angst gehabt, dass der Verwundete ihm die Waffe wegnehmen könnte. »Bleib ruhig«, habe er sich gedacht. »Ziel gut, du wirst einen Menschen töten.« Dann habe er die Augen geschlossen und den Abzug gedrückt. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2022, Seite 7, Ausland

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