-
04.03.2022
- → Feminismus
Unterversorgung bei Abbrüchen in der BRD
Berlin. Die medizinische Versorgung bei Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland ist schlecht, und die regionalen Unterschiede sind groß. So lassen sich die Ergebnisse einer gemeinsamen Recherche von »Correctiv. Lokal«, »Frag den Staat« und Berliner Zeitung zusammenfassen, wie das Blatt am Donnerstag berichtete. Laut Schwangerschaftskonfliktgesetz sind die Bundesländer verpflichtet, ein »ausreichendes Angebot ambulanter und stationärer Einrichtungen zur Vornahme von Schwangerschaftsabbrüchen« sicherzustellen. Jedoch gehörten Abbrüche laut Recherche nur in den Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg auch praktisch zur öffentlichen medizinischen Grundversorgung. Dagegen sei die öffentliche Versorgung in den anderen Bundesländern kaum sichergestellt. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!