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28.02.2022
Literatur

Alles nur ein Code

»Minsky«: Einzlkinds Zukunftsroman fällt zur Gegenwart nicht viel ein

Von Thomas Schaefer
Wenn auf dem Umschlag eines Buches der Verleger zitiert wird, der seinen Autor schon mal vorwarnt, durch sein ­neues Buch werde sich so mancher Leser »tödlich beleidigt fühlen«, dann richtet sich diese Prophezeiung natürlich nicht an den Autor, sondern an »all die netten Leser«. Die Botschaft: Wer »Minsky«, den Ende 2021 erschienenen, lange angekündigten Roman des Schriftstellerphänomens Einzlkind ablehnt, hat sich selbst disqualifiziert. Dabei ist »Minsky« nicht tö...

Artikel-Länge: 5099 Zeichen

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