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10.02.2022
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Ermittlungen gegen Soldaten wegen Parolen
Lüneburg. Rund sieben Monate nach Bekanntwerden eines Vorfalls mit mutmaßlich volksverhetzenden und antisemitischen Parolen bei einer Bundeswehr-Einheit in Litauen hat die Staatsanwaltschaft im niedersächsischen Lüneburg Ermittlungsverfahren gegen drei Soldaten eingeleitet. Wie die Behörde am Mittwoch mitteilte, wird zwei Männern Volksverhetzung vorgeworfen. Dem dritten Soldaten wird die Unterdrückung von Beschwerden vorgeworfen. Es geht um Vorfälle bei einer Feier von Soldaten einer Heereseinheit mit Standort im niedersächsischen Munster während eines NATO-Einsatzes in Litauen im April vergangenen Jahres. (dpa/jW)
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