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»Freie Sachsen« bundesweit beobachtet

Köln. Die faschistisch-sezessionistische Kleinstpartei »Freie Sachsen« wird nun auch bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie sei inzwischen als sogenannter Verdachtsfall eingestuft, bestätigte das Bundesamt für Verfassungsschutz am Freitag in Köln. Das sächsische Landesamt hatte die Partei schon im Juni vergangenen Jahres als »rechtsextremistisch« eingestuft. Die vor einem Jahr gegründeten »Freien Sachsen« mobilisieren überregional zur Teilnahme an reaktionären Demonstrationen gegen die Coronamaßnahmen. Es gehe der Partei um »Verächtlichmachung und Delegitimierung« des Staates, hatte Sachsens Verfassungsschutzpräsident, Dirk-Martin Christian, im Sommer gesagt. Er sprach damals von einer »überregionalen Vernetzungsplattform für Rechtsextremisten aus der gesamten Bundesrepublik«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 02.02.2022, Seite 15, Antifaschismus

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→ Leserbriefe
  • Patrick Büttner aus Leipzig 2. Feb. 2022 um 08:15 Uhr
    Man muss gar nicht versuchen herauszufinden, wieviel VS in FS steckt. Es wird reichen, um den Laden vorgeblich zu beobachten und jedenfalls zu steuern. Um Unmutsäußerungen der Bevölkerung zu delegitimieren, genügt es, diese Truppe unter die Leute zu mischen. In Schach gehalten werden sie – die Leute – dann automatisch von beiden Extremen des gesamten Spektrums.