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Bundestag: Debatte um Genesenenstatus

Berlin. Trotz der Verkürzung des Coronagenesenenstatus von sechs auf drei Monate gilt im Bundestag teilweise weiter die alte Frist. Dies betreffe den Zugang zum Plenum und zu den Ausschüssen, sagte ein Sprecher am Dienstag. Geregelt werde dies durch die Allgemeinverfügung von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD). CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt machte am Dienstag Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) verantwortlich. Den Genesenenstatus auf drei Monate zu verkürzen, aber für den Bundestag bei sechs Monaten zu belassen, sei eine »Unverschämtheit«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2022, Seite 4, Inland

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→ Leserbriefe
  • Riggi Schwarz aus Büchenbach 27. Jan. 2022 um 11:55 Uhr
    Anscheinend geht nur so die Pandemiepolitik, fragwürdige Regeln erweisen sich meist als nutz- und sinnloser Aktionismus. Bestes Beispiel der »Genesenenstatus«, erst gilt dieser sechs Monate, nun fällt Herrn Lauterbach und Co. ein, drei Monate genügen auch, aber auf EU-Ebene und im deutschen Bundestag, da setzt die Ampel weiterhin auf das halbe Jahr. Ich frage mich, hat da Deutschland wohl ganz still und heimlich die EU verlassen? Und noch eines zum Thema Impfpflicht; wir sind bereits mittendrin in dieser Durchseuchungsphase. Warten wir die nächsten Wochen ab, dann haben wir alle dieses »Omikron« oder (…) auch nicht! Mein Vertrauen in diese Ampel geht jedenfalls sehr stark gegen Null!