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Kontaminiertes Wasser in Rhein gelangt

Düsseldorf. Nach der Explosion im Entsorgungszentrum des Chemparks in Leverkusen im Juli 2021 ist kontaminiertes Löschwasser in den nahegelegenen Rhein gelaufen. Wie das Netzwerk »Coordination gegen Bayer-Gefahren« (CBG) am Freitag mitteilte, sei das belastete Wasser nicht durch eine Kläranlage und damit ohne Aktivkohlebehandlung direkt in den Fluss gelaufen. Durch das unmittelbar nach der Explosion von der betroffenen Firma Currenta eingesetzte »Ereigniswasser« seien 60 bis 70 Kilogramm des verbotenen Pestizids Clothianidin der Firma Bayer in den Fluss gelangt. Die NRW-Landesregierung hatte nach der Explosion behauptet, es sei kein Löschwasser in den Rhein gelangt. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2022, Seite 5, Inland

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