-
31.12.2021
- → Feminismus
Mehr Femizide in Italien verzeichnet
Rom. In Italien sind die Fälle von Morden an Frauen (Femizide) in diesem Jahr gestiegen. Mit Stand 26. Dezember hätten die Behörden 116 Femizide verzeichnet, teilte das Innenministerium in Rom am Mittwoch in einem Jahresbericht mit. 2019 lag die Zahl noch bei 110. 100 dieser Frauen seien im familiären Umfeld und wiederum 68 davon durch ihren Partner ums Leben gekommen. Anfang des Monats einigte sich die Regierung unter Ministerpräsident Mario Draghi auf einen Gesetzentwurf, der unter anderem härtere Maßnahmen gegen mögliche Täter und mehr Schutz für Frauen vorsieht. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!