Zum Inhalt der Seite

China: Gesetzentwurf gegen Belästigung

Beijing. Die chinesische Regierung hat einen Gesetzentwurf gegen Diskriminierung von Frauen am Arbeitsplatz vorgelegt. Der am Freitag veröffentlichte Entwurf sieht unter anderem vor, dass Unternehmen in Stellenanzeigen keine geschlechtsspezifischen Präferenzen angeben und Bewerberinnen nicht nach ihrem Familienstand oder Schwangerschaft befragen dürfen. Die vorgeschlagenen Änderungen sollen zudem klar definieren, was sexuelle Belästigung ist, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Dem Entwurf zufolge sind »vulgäre Äußerungen«, »unangemessenes körperliches Verhalten« oder »die Darstellung oder Verbreitung sexueller Bilder, Informationen, Texte, Audio- oder Videodateien« am Arbeitsplatz verboten. (AFP/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.12.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!