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24.12.20211 Leserbrief
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Importpreise: Höchststand seit erster Ölkrise
Wiesbaden. Die Importpreise in der BRD haben im November gemessen am Vorjahresmonat um 24,7 Prozent angezogen. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Das ist die höchste Rate seit der ersten Ölpreiskrise im Oktober 1974. Importierte Energieträger waren 160 Prozent teurer als vor einem Jahr. Erdgas war fast viermal so teuer. Die Einfuhrpreise für Erdöl und Mineralerzeugnisse verdoppelten sich in etwa. Den höchsten Preisschub verzeichnete Strom (plus 360 Prozent). Der Anstieg wird sich auch auf die Verbraucherpreise auswirken. (dpa/jW)
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Die Krise von 1974/75, nach heutigen Begriffen mit überschaubaren Erwerbslosenraten, passte zeitlich zwischen jene von 1966/67 und die von 1981/82 und wurde denn auch zuweilen im Rahmen der konjunkturellen Zyklik analysiert. Als konkurrierende Analyse kam in den 1970er Jahren auch schon die einer strukturellen Zäsur auf. Schon Anfang der siebziger Jahre hatten »Die Grenzen des Wachstums« (Dennis L. Meadows, Donella Meadows und Jørgen Randers, Club of Rome) sowie »Das Ende der Vorsehung« (Carl Amery), Ende der 1970er auch »Ein Planet wird geplündert« (Herbert Gruhl) und »Ende oder Wende« (Erhard Eppler) Verbreitung gefunden.
Stellen wir uns vor, die Energiewende wäre seinerzeit entschlossen begonnen worden: Ob die erforderlichen Erfindungen und deren Verbesserungen bei besserer Förderung schneller erfolgt und umfassender etabliert worden wären oder auch nur so schznell, wie es inzwischen der Fall war: Wir könnten heute die 100 Prozent erneuerbarer Enerbgien erreicht haben. Schade eigentlich: Nun wird es eben äußerst knapp und eilt sehr. Und bei Christian Lindner (FDP) warten wir vergeblich auf Tempo 100/Tempo 80.