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Bundesbank warnt vor Immobilienblase

Berlin. Die Deutsche Bundesbank hat am Donnerstag ihren »Finanzstabilitätsbericht 2021« vorgelegt und dabei auf stetig zunehmende »Risiken am Markt für Wohnimmobilien« hingewiesen. Demnach steigen nicht nur die Preise der Immobilien, sondern auch der Umfang der Wohnungsbaukredite (im dritten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 7,2 Prozent). »Derzeit werden Überbewertungen von Wohnimmobilien – gemessen an Fundamentaldaten – auf zehn bis 30 Prozent geschätzt. Dies trifft zunehmend auch auf Immobilien außerhalb der Ballungsräume zu. Entsprechend könnte die Werthaltigkeit von Kreditsicherheiten überschätzt werden«, meinten die Banker aus gegebenem Anlass. »Ein hoher Anteil von lange laufenden Krediten und Kapitalanlagen« mache das Finanzsystem »verwundbar gegenüber Zinsänderungsrisiken«. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2021, Seite 9, Kapital & Arbeit

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